Teil der Story Mein Netzwerk

Mein Netzwerk – Oktober 2018 Edition

Schon wieder ein wenig mehr als ein Jahr vergangen seit dem letzten „Mein Netzwerk“ – da wird es aber höchste Zeit für ein Update. Was hat sich seit August 2017 so verändert?

Clients

Immer noch überall Windows bzw. Android auf den Smartphones.

Das Smartphone (vorher ein LG G3, nun gut 3,5 Jahre im Einsatz) wollte ich erst vor kurzem erneuern. Irgendwie wurde mir das nun doch performancemäßig ein wenig zu langsam. Leider kann ich mich mit den aktuellen Trends wie abgerundeten Ecken, dieser Aussparung am oberen Rand für Lautprecher/Kamera (Notch), fest verbaute Akkus, etc. nicht so wirklich anfreunden. Einige Zeit gesucht, ein Huawei Mate 10 Pro ist es am Ende geworden – nicht fest verbaute Akkus bekommt man anscheinend wirklich nicht mehr. Auch der Preis war ein Kriterium, wie immer wollte ich keine 800 EUR+ ausgeben. Beim Mate 10 waren es am Ende rund 400 EUR.

Ansonsten hat sich nur noch die Workstation geändert, diese habe ich noch letztes Jahr ausgetauscht, bzw. mehr den Inhalt – ist nun ein ASUS Z170-A Mainboard mit einem Intel Core i5 7400. Grafikkarte (GeForce GTX660), Netzteil, Gehäuse, etc. habe ich belassen.

Außerdem habe ich das Tablet/Convertible (Asus Transformer Book T100HA-FU030T) in der Küche ausgetauscht, das ich jetzt mehr zum Lesen benutze. Dort war ich auf der Suche nach was möglichst günstigem in ca. 11 Zoll. Ist am Ende ein Medion Akoya E2227T geworden (Intel Atom x5-Z8300, 4GB RAM) – für unter 200 EUR kann man da nicht meckern, einwandfrei für den Job in der Küche. Dort läuft hauptsächlich nach wie vor 24/7 grocy, neben bei Bedarf ein wenig Spotify und ähnlichem.

Sonst hat sich Clientseitig nicht geändert – das 13 Zoll Convertible (HP Pavilion x360 13-u103ng) für unterwegs und das 15 Zoll Notebook (Lenovo YOGA 500-15IBD) im Wohnzimmer und bei Bedarf unterwegs sind immer noch gut.

Server – Zuhause

Hier hat sich gar nichts geändert, sowohl Software als auch Hardware – die beiden Asus N3150I-C Mainboards mit einmal Windows Server 2016 und einmal Debian/Proxmox laufen immer noch einwandfrei.

Die Workstation im ArbeitszimmerSonstiges – Zuhause

Hier ebenfalls fast keine Änderung – die beiden Raspberry Pis am TV (Kodi und Tvheadend), das Tablet im Flur (ein Acer Iconia Tab W500, dient als Home-Automation-Terminal), der Internetzugang (100 Mbit/s down, 40 Mbit/s up VDSL über 1&1 bzw. der Telekom als Vorleister, wobei inzwischen bei mir auch dieses 250 Mbit/s down „Supervectoring“ VDSL verfügbar wäre – ist es mir allerdings aktuell zu den Preisen nicht wirklich wert, vor allem, weil der Upload bei 40 Mbit/s bleibt), die 3 Switche (TP-Link TL-SG2008) die mein Netzwerk zusammenhalten – immer noch dasselbe.

Die FritzBox 7490 habe ich gegen eine 7590 ausgetauscht (gibt es nach der Neuverhandlung nach der Mindestlaufzeit bei 1&1 ja quasi immer „umsonst“). Merkt man jetzt keinen wirklichen Unterschied, aber nach knapp 5 Jahren kann man glaube ich so ein „24/7 an Gerät“ schon tauschen.

Server – Extern

Softwareseitig hat sich hier gar nichts verändert (dazu siehe den gleichen Abschnitt im Beitrag von letztem Jahr), es kam nur ein Container dazu – das letztes Jahr angesprochene zentrale Log-Management mit Graylog. Ist am Ende auch gar kein so großes RAM Monster, wie ursprüngliche befürchtet, mit rund 4 GB RAM kommt es in meiner Größenordnung ganz gut zurecht.

Hardwareseitig habe ich das ganze vereinfacht und habe nun 3 identische (v)Server, immer noch bei netcup – den fast Kleinsten der aktuellen Generation mit 2 dedizierten Kernen und 8 GB RAM. Damit bin ich einfach ein wenig flexibler, was das hin und her verscheiben von Containern angeht.

Außerdem lebt der kleine Storage-OpenVZ Container bei Time4VPS für Offsite-Backups immer noch – 500 GB für um die 14 EUR pro Jahr muss man einfach weiterlaufen lassen, solange die den Vertrag von sich aus nicht kündigen.

Fazit

Alles in allem sind es nun 19 LXC Container, 8 physikalische bzw. virtuelle Hosts, 5 Clients und 3 Smartphones. Hardwareseitig hat sich ein wenig geändert, Softwareseitig eher weniger bis gar nichts.

Das Ziel von letzem Jahr bzgl. zentralem Log-Mangement hatte ich umgesetzt. Das andere Ziel – Automatisierungstools wie Ansible zum Verwalten der Netzwerklandschaft – da ich so viele verschidene Dinge einsetze, ist eigtl. jede Maschine bzw. jeder Container so individuell, dass sich sowas hierzu weniger oder schlicht gar nicht eignet. Höchstens für die Grundkonfiguration(en). Von daher habe ich das erstmal gecancelt. Für nächstes Jahr steht aktuell erstmal nichts an. Ich bin aber sicher – irgendwas kommt immer, egal ob Hardware oder Software.

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